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Hochwasser in Deutschland

01.09.2013

Die Bilanz der Flutwelle der betroffenen Bundesländer ist immens - rund 70 Milliarden Euro Schaden. Mit derartiger Wassergewalt hat keiner gerechnet. Es war erschreckend zu sehen, wie das Hab und Gut vieler Menschen einfach in den Fluten untergeht. Deswegen war jegliche Unterstützung von freiwilligen Helfern mehr als herzlichst willkommen.

Die erste Warnung über ein mögliches Hochwasser kam bereits nach den rekordverdächtigen Regenfällen im Mai. Die ersten Bilder der Zerstörung durch Fluten in unseren Nachbarländern (z.B. Tschechien) gingen durch die Medien. Anfang Juni traten dann die ersten Flüsse über die Ufer in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen. Wie gewaltig die Wassermassen letztendlich sein werden, hat niemand vorhersagen können. Innerhalb von ein paar Tagen wurden Existenzen von tausenden Menschen zerstört und sind wortwörtlich „den Bach runter gegangen“. Seit 500 Jahren wurden die Pegel von Donau bis zu Elbe nicht so hoch gemessen, wie in diesem Sommer. Die Hochwasser-Welle lief von Süden bis nach Norden und gewann mit jedem kleinen Abschnitt an Stärke...
Helfer im Einsatz
In dieser furchtbaren Zeit war eine tolle Bewegung zu beobachten. Ganz Deutschland vereinigte sich, um Hilfe zu leisten. Neben Soldaten und der Berufsfeuerwehr, waren tausende freiwillige Helfer tage- und nächtelang im Einsatz, um in bereits überfluteten Regionen Leben zu retten, in anderen Dämmen abzudichten und am Ende bei Räumungsarbeiten zu helfen. Sie haben kaum geschlafen, tonnenweise Sandsäcke transportiert, die Betroffenen mit Lebensmitteln versorgt, erste Hilfe geleistet... Auch unser Mitarbeiter Matthias Abt war in Schönebeck bei Magdeburg im Einsatz. Zusammen mit anderen Kräften der Bezirksreserve Detmold kämpfte er fünf Tage gegen das Ansteigen des Wassers und dessen Folgen an. Diese ehrenamtliche Leistung war knochenhart, sie hat jedoch gezeigt, dass unsere Gesellschaft in schwierigen Zeiten solidarisch zusammenhält. Dafür soll ein riesen DANKESCHÖN laut ausgesprochen werden!!!

"Die Bezirksreserve Detmold gehört zum Verbund aller Feuerwehren aus den ostwestfälischen Kreisen und der Stadt Bielefeld. Als die Lage in Schönebeck dramatische Ausmaße annahm, wurden wir um Unterstützung gebeten. Mein Chef, Lutz Hüttemann, stellte mich sofort frei, damit ich Hilfe leisten konnte, dort, wo diese so dringend gebraucht war." - Matthias Abt